„Ich liebe hartes Licht und kräftige Farben.“
So sehe ich: Tokio in Farbe
Der in Australien lebende Fotograf Jesse Marlow ist bekannt für seine farbintensive Street-Fotografie. In Tokio findet er endlose Inspiration: Zwischen hartem Licht und kräftigen Farben treffen hier Kontraste und flüchtige Momente überall aufeinander. Abseits der Hauptstraßen sucht er Momente, in denen Geometrie, Farbe und Mensch im richtigen Augenblick zusammenfinden.
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Starke Kompositionen
Jesse widmet sich seit fast 30 Jahren der Street-Fotografie, immer auf der Suche nach Momenten mit starker grafischer Wirkung und klarer Intention. Er nutzt das Licht, um seine Bilder zu formen und Räume zu schaffen, in denen sich Menschen durch eine Welt aus Form und Struktur bewegen.
Es sucht Oberflächen, die Geschichten erzählen, die gezeichnet sind von Patina und lebendiger Textur, sowie modernen, leuchtenden Wänden, an denen hartes Licht Passanten in Silhouetten verwandelt. Sein Ziel ist einfach: Eine klare Komposition, in der die Straße die Kulisse bildet und der Mensch das Bild vollendet. Erleben Sie seinen Prozess im Video und sehen Sie, wie diese Momente lebendig werden.
Tokios urbane Kulisse
In einer neuen Stadt lässt Jesse sich am liebsten treiben. Ohne festen Plan folgt er dem Lauf der Straßen. Es zieht ihn in die ruhigen Viertel abseits des Lärms, dorthin, wo der Hintergrund atmen kann und Ablenkungen verschwinden.
In Tokio sucht er nach Kontrasten und interessantem Licht, die das urbane Panorama durchbrechen. Die Stadt ist im ständigen Wandel: Dichte, hektische Umgebungen liegen oft nur wenige Schritte von ruhigen, fast versteckten Orten entfernt. Genau in diesen übersehenen Winkeln entstehen seine stärksten Aufnahmen.
„Nur ein paar Meter weiter und man kann in einer völlig stillen, kleinen Welt landen. Genau diesen Gegensatz liebe ich.“
Jesse Marlow
Über Jesse
Jesse Marlow ist ein australischer Street-Fotograf aus Melbourne, der für seinen markanten Einsatz von Farbe, Licht und grafischer Komposition bekannt ist. Sein Interesse an der Fotografie erwachte bereits im Alter von acht Jahren durch das Buch „Subway Art“ (1984). Daraufhin dokumentierte er ein Jahrzehnt lang die Graffiti-Szene in Melbourne mit der Kamera seiner Mutter. Später absolvierte er ein Fotostudium, in dem er von Fotografen wie Robert Frank, Henri Cartier-Bresson und Alex Webb ebenso geprägt wurde wie von Architektur und den australischen Malern Jeffrey Smart und Howard Arkley.
Seine Arbeiten wurden vielfach ausgestellt und veröffentlicht. Zudem erschienen im Laufe seiner Karriere mehrere Fotobände. Marlow genießt internationale Anerkennung und nahm an bedeutenden Programmen wie der World Press Photo Masterclass teil.
Er ist Mitglied des Kollektivs UP Photographers und Leiter der Leica Akademie in Australien. Dort lehrt und begleitet er Fotografinnen und Fotografen als Mentor und unterstützt sie dabei, einen konsistenten visuellen Stil und eine eigene künstlerische Sprache zu entwickeln.
Jesses Ausrüstung
Geschaffen für starkes Licht und Farbe
Jesse entwickelt seinen Ansatz stetig weiter und bleibt dabei seiner langjährigen Verbindung zu Leica treu. Oft beschränkt er sich auf ein einziges Objektiv, um eine visuelle Kontinuität und eine unverwechselbare fotografische Handschrift zu schaffen.
Sein Weg begann mit der analogen Leica M6, gefolgt von der Leica Q, die er über ein Jahrzehnt lang nutzte. In der Leica M EV1 sieht er eine natürliche Weiterentwicklung: Sie bewahrt die Schlichtheit des M-Systems und gibt ihm gleichzeitig die Sicherheit, eine Szene in dem Wissen zu verlassen, dass das Bild im Kasten ist. Im Vergleich zur Q, eröffnet die M EV1 nun eine größere Auswahl an Objektiven und damit neue Möglichkeiten. So erlauben ihm beispielsweise 50er oder 90er-Objektive noch detailliertere und vielschichtigere Kompositionen.
„Probieren Sie alle paar Jahre etwas Neues aus, bringen Sie Abwechslung und frischen Wind in Ihre Arbeit.“
Jesse Marlow
Das M-Erlebnis: Vom Film zur EV1
Jesse liebt die Ungewissheit der Messsucher-Fotografie und die Art, wie der Film das fertige Bild erst später preisgibt. In jüngerer Zeit hat ihm die Arbeit mit Q-Kameras eine andere Form der Gewissheit gegeben. Sie verliehen ihm das Vertrauen, das Bild sicher zu haben und weiterziehen zu können.
Die Leica M EV1 führt diese beiden Ansätze zusammen. Für Jesse ist sie eine natürliche Brücke. Sie verbindet die Schlichtheit des M-Systems mit der Souveränität, die er beim Q-Segment schätzen gelernt hat. Die Kamera unterstützt seine Arbeitsweise und erlaubt es ihm, präzise, grafische Kompositionen aus Licht und Farbe zu erschaffen.
Statt die Romantik des klassischen Erlebnisses zu ersetzen, erweitert sie diese.
M-Kameras: Der Inbegriff von Street Photography
Die Leica M gilt seit Langem als die Street-Photography-Kamera schlechthin. Sie ist weit mehr als nur ein Apparat, der Fotos aufnimmt – sie wurde geschaffen, um den Blick zu schärfen. Die manuelle Bedienung, das schlichte Design und die Größe der Kamera ermöglichen intuitive Aufnahmen. So können sich Fotografen auf Ihre Umgebung konzentrieren und sich darin ganz natürlich bewegen. Über Jahrzehnte sind M-Kameras zum Inbegriff von Street Photography geworden. Sie erlauben es Ihnen, Momente so greifbar festzuhalten, wie kaum eine andere Kamera.