Jesse Marlow with a Leica M EV1 in front of a yellow wall

„Ich liebe hartes Licht und kräftige Farben.“

Jesse Marlow

28/05/2026

So sehe ich: Tokio in Farbe

Starke Kompositionen

Tokios urbane Kulisse

„Nur ein paar Meter weiter und man kann in einer völlig stillen, kleinen Welt landen. Genau diesen Gegensatz liebe ich.“

Jesse Marlow

Jesse in front of a yellow wall

Über Jesse

Jesse Marlow ist ein australischer Street-Fotograf aus Melbourne, der für seinen markanten Einsatz von Farbe, Licht und grafischer Komposition bekannt ist. Sein Interesse an der Fotografie erwachte bereits im Alter von acht Jahren durch das Buch „Subway Art“ (1984). Daraufhin dokumentierte er ein Jahrzehnt lang die Graffiti-Szene in Melbourne mit der Kamera seiner Mutter. Später absolvierte er ein Fotostudium, in dem er von Fotografen wie Robert Frank, Henri Cartier-Bresson und Alex Webb ebenso geprägt wurde wie von Architektur und den australischen Malern Jeffrey Smart und Howard Arkley. 

Seine Arbeiten wurden vielfach ausgestellt und veröffentlicht. Zudem erschienen im Laufe seiner Karriere mehrere Fotobände. Marlow genießt internationale Anerkennung und nahm an bedeutenden Programmen wie der World Press Photo Masterclass teil.

Er ist Mitglied des Kollektivs UP Photographers und Leiter der Leica Akademie in Australien. Dort lehrt und begleitet er Fotografinnen und Fotografen als Mentor und unterstützt sie dabei, einen konsistenten visuellen Stil und eine eigene künstlerische Sprache zu entwickeln. 

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Jesse Marlow and Alan Schaller out and about in Tokyo

Jesse entwickelt seinen Ansatz stetig weiter und bleibt dabei seiner langjährigen Verbindung zu Leica treu. Oft beschränkt er sich auf ein einziges Objektiv, um eine visuelle Kontinuität und eine unverwechselbare fotografische Handschrift zu schaffen.

Sein Weg begann mit der analogen Leica M6, gefolgt von der Leica Q, die er über ein Jahrzehnt lang nutzte. In der Leica M EV1 sieht er eine natürliche Weiterentwicklung: Sie bewahrt die Schlichtheit des M-Systems und gibt ihm gleichzeitig die Sicherheit, eine Szene in dem Wissen zu verlassen, dass das Bild im Kasten ist. Im Vergleich zur Q, eröffnet die M EV1 nun eine größere Auswahl an Objektiven und damit neue Möglichkeiten. So erlauben ihm beispielsweise 50er oder 90er-Objektive noch detailliertere und vielschichtigere Kompositionen.

M-System

„Probieren Sie alle paar Jahre etwas Neues aus, bringen Sie Abwechslung und frischen Wind in Ihre Arbeit.“

Jesse Marlow

Das M-Erlebnis: Vom Film zur EV1

M-Kameras: Der Inbegriff von Street Photography

Die Leica M gilt seit Langem als die Street-Photography-Kamera schlechthin. Sie ist weit mehr als nur ein Apparat, der Fotos aufnimmt – sie wurde geschaffen, um den Blick zu schärfen. Die manuelle Bedienung, das schlichte Design und die Größe der Kamera ermöglichen intuitive Aufnahmen. So können sich Fotografen auf Ihre Umgebung konzentrieren und sich darin ganz natürlich bewegen. Über Jahrzehnte sind M-Kameras zum Inbegriff von Street Photography geworden. Sie erlauben es Ihnen, Momente so greifbar festzuhalten, wie kaum eine andere Kamera.

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