„Fotografie ist das schönste Hobby der Welt.“
So sehe ich: Straßenporträts
Für Jason Roman, Fotograf aus New York City, ist Tokio eine Stadt des Perspektivwechsels. Fern der gewohnten Umgebung schärft die Stadt seine Aufmerksamkeit. Jede Straße, jedes Gesicht, jeder Moment birgt Entdeckung. Ausdrucksstark und selbstbewusst zieht Tokio ihn zu Menschen mit Präsenz, die einfach perfekt in seine Bilder passen. Für Jason macht die Person das Bild. Alles andere folgt.
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Ein Stil aus vielen Stilen
Jason bewegt sich gemächlich durch die Welt, beobachtet und wartet, erschafft Geschichten in seinem Kopf, während er nach den Personen sucht, um sie zu füllen. Er möchte einfach alles fotografieren. Die Fotografie ist für ihn das schönste Hobby der Welt, und er würde am liebsten durchgehend Bilder aufnehmen.
Sein liebster Moment in der Straßenfotografie ist der, in dem er beim Fotografieren bemerkt wird, wenn aus dem Augenblick eine Begegnung entsteht und dieser Austausch dem Bild eine tiefere Bedeutung verleiht. Jede Begegnung wird zu einer Art Casting, auf der Suche nach Emotionen, die sich nicht inszenieren lassen. Es muss etwas sein, was bereits im Inneren der Person existiert. Seine Porträts werden zu Selbstporträts – geprägt von einer stillen Vertrautheit.
Sehen Sie sich das Video an, um Einblick in seinen Arbeitsprozess zu erhalten und mitzuerleben, wie diese Momente lebendig werden.
Wenn ich meinen Stil beschreiben müsste, würde ich sagen, es ist ein Stil vieler Stile. Beim Fotografieren bin ich gerne ein wenig wie ein Chamäleon.
Jason Roman
Eine andere Stadt, eine andere Perspektive
In New York arbeitet Jason mit einem 24mm Objektiv als seiner gewohnten Perspektive. Er bewegt sich durch Straßen, die er im Schlaf kennt, und agiert im Geschehen – statt aus der Distanz zu beobachten.
Tokio steht für einen bewussten Wechsel. Der Wechsel auf 50mm ändert nicht nur sein Bild, sondern auch seine Haltung. Die zusätzliche Distanz verlangsamt ihn und schafft Raum für bewusste Wahrnehmung. Als Besucher wird er sich stärker bewusst, wo er steht und wo die Grenze zwischen Präsenz und Beobachtung verläuft.
Die selbstbewusste Individualität und stille Souveränität der Stadt ziehen seine Aufmerksamkeit an. Während er durch die Straßen geht, sucht er nach dem, was er „Main Character Energy“ nennt – nach Menschen, die ihre Präsenz selbstverständlich und ohne Zögern tragen.
In New York City nennen wir das die „Main Character Energy“.
Jason Roman
Über Jason
In New York City geboren und aufgewachsen, war Jason Romans frühes Leben vom Überleben geprägt, nicht von kreativen Ambitionen. Ein Job im Bowery Hotel brachte ihn mit Kunst in Berührung und führte ihn zur Schauspielerei. Mit der Zeit stellte er fest, dass ihm die Fotografie eine persönlichere und dauerhaftere Ausdrucksform bot, weswegen er letztendlich die Schauspielerei hinter sich ließ, um sich ganz dem Fotografieren zu widmen.
Jason brachte sich alles selbst bei und entwickelte dabei einen visuellen Stil, der auf Beobachtung, Licht und subtilen menschlichen Gesten beruht, durch die er Schönheit im Unbeachteten und Bedeutung im Alltäglichen entdeckt.
Zu seinen Kunden gehören der New Yorker, Google, HBO Max, Amazon und Warner Brothers. Wie es sich für einen New Yorker gehört, hat Jason keinen Führerschein. Stattdessen läuft er mit seiner Kamera durch die Stadt, verbunden mit den Straßen, die seine Arbeit prägen.
Jasons Ausrüstung
Ein Pinsel für jeden Moment
Jason betrachtet jede Kamera als Pinsel, von dem jeder seinen bestimmten Zweck hat. Seine Abläufe wechseln fließend zwischen den Systemen – von der SL3 zu M- und Q-Kameras. Jedes Werkzeug erfüllt dabei eine bestimmte Funktion, und zusammen prägen sie die Art, wie er arbeitet.
Als langjähriger M-Nutzer empfindet er das System als stetige Herausforderung für seine Fotografie – so sehr, dass es Teil seiner fotografischen DNA geworden ist. Die Arbeit mit der M erfordert Intention – unter anderem darin liegt ihre Faszination. Ihre kompakte Form begleitet ihn mühelos, während die Einfachheit des Systems die Fotografie auf das Wesentliche zurückführt, mit klarem Fokus auf Moment und Motiv. Jedes Bild will verdient sein, und genau diese Disziplin prägt bis heute seine Sicht der Dinge.
Es ist wichtig, dass die Kamera dir nicht im Weg steht – aber genauso wichtig ist es, sich von seiner Kamera inspirieren zu lassen.
Jason Roman
The M Experience: From Rangefinder to EV1
The Leica M EV1 has opened up a new range of possibilities for Jason’s photography, allowing him to experience the M in a new way. Where the traditional rangefinder takes time to master, the Leica M EV1 shows the image as it will be captured, reducing guesswork and allowing him to work more confidently with a wide range of classic and new lenses. As his eyesight has changed, the added clarity has become essential, giving him the confidence to focus accurately.
What remains unchanged is the essence of the M. Its compact form and intentional way of working stay at the core. For Jason, the Leica M EV1 does not replace the rangefinder experience. It expands it, preserving the discipline of the M while opening greater creative freedom and bringing new life to vintage lenses.
Es ist nicht unbedingt die Messsucher-Erfahrung, nach der wir alle suchen, sondern das M-Erlebnis.
Jason Roman
M-Kameras: Der Inbegriff von Street Photography
Die Leica M gilt seit Langem als die Street-Photography-Kamera schlechthin. Sie ist weit mehr als nur ein Apparat, der Fotos aufnimmt – sie wurde geschaffen, um den Blick zu schärfen. Die manuelle Bedienung, das schlichte Design und die Größe der Kamera ermöglichen intuitive Aufnahmen. So können sich Fotografen auf Ihre Umgebung konzentrieren und sich darin ganz natürlich bewegen. Über Jahrzehnte sind M-Kameras zum Inbegriff von Street Photography geworden. Sie erlauben es Ihnen, Momente so greifbar festzuhalten, wie kaum eine andere Kamera.
Darum geht es in einer Community: sich gegenseitig herauszufordern, um besser zu werden.
Jason Roman