Die mehrteiligen und raumgreifenden Fotoinstallationen der Düsseldorfer Künstlerin und Fotografin Mareike Föcking (*1966) thematisieren die veränderte Bildkultur unserer Zeit. Im Fokus steht das zunehmende Ineinandergreifen realer und digitaler Bildwelten.
Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen analoger und digitaler Fotografie und erkunden das Zusammenspiel von Zufall, Wahrnehmung und Realität.
In der großformatigen Serie In There Out There zeigt sie eine besondere Form von Street Photography, indem sie Spiegelbilder von Menschen aufnimmt, die von einem einzigartigen Farbraum und Lichtstimmung umhüllt sind. Immer auf der Suche nach der Magie des Moments im Zufall der Situation.
Die Serie Blocked Shops entstand in direkter Nachbarschaft auf der Königsallee, wenn zur Karnevalszeit Luxusgeschäfte ihre Ladenfronten verbarrikadieren. Dabei treffen die Logos internationaler Modemarken auf spontane Graffiti im öffentlichen Raum.
Analoge Kontaktbögen mit KI-gestützter Bildgenerierung verbindet Föcking in der Serie Imagine. Gedruckt auf Glasplatten verweisen diese Arbeiten als bewusste Reminiszenz auf die Ursprünge der Fotografie.
Über die Künstlerin
Mareike Föcking (*1966) ist eine in Düsseldorf lebende Künstlerin und Fotografin.
Sie arbeitet an der Schnittstelle von analoger und digitaler Fotografie.
In ihren Arbeiten untersucht sie die veränderte Bildkultur der Gegenwart.
Ein zentrales Thema ist das Zusammenspiel von Realität, Wahrnehmung und Zufall.
Ihre Werke umfassen Fotografien, Serien und raumgreifende Installationen.