Street Photography lebt vom geistesgegenwärtigen Blick auf die Momente, die im Treiben des Alltags schnell wieder verschwinden. Bereits vor über 100 Jahren legte die Leica I genau dafür den Grundstein. Als erste Kamera, die kompakt und diskret genug war, das unmittelbare Geschehen unverfälscht festzuhalten. Seither ist der Name Leica untrennbar mit der Kunst der Straßenfotografie verbunden, die den Zeitgeist greifbar werden lässt.
Eine Kunst für sich
Die einprägsamsten Street-Aufnahmen verleihen alltäglichen Momenten eine besondere, manchmal ganz eigene Bedeutung. Sie bauen eine unmittelbare Nähe zur Szene auf, wirken lebendig und oft sogar so, als wären sie ganz zufällig entstanden. Dabei sind gerade diese Bilder das Ergebnis von gezielter Beobachtung. Mal geduldig antizipiert. Manchmal spontan bemerkt und festgehalten. Beides verlangt dieselbe Fähigkeit: wirklich aufmerksam für das zu sein, was um einen herum geschieht. Eine Kunst für sich. Die keine Entdeckung für sich behält.
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So vielfältig wie die Straßen selbst
Es wirkt paradox, aber mit einer Kamera auf anonymen Großstadtstraßen unterwegs zu sein und dabei fremde Menschen zu fotografieren, ist eine durchaus persönliche Erfahrung. Kaum ein anderes Genre zeigt den eigenen Blick auf die Welt so unvermittelt wie Street Photography. Jeder Fotograf, jede Serie bringt neue Perspektiven mit.
Immer drei Züge voraus – Billy Dinh und seine Q3
In der Straßenfotografie wie im Schach dreht sich vieles um Antizipation: Die nächsten Schritte des Motivs, beziehungsweise des Gegenübers, vorhersehen und dennoch offen für alternative Szenarien bleiben. Man muss reagieren können und gleichzeitig selbst agieren. Genau das fasziniert Street Photographer Billy Dinh an New Yorks Schachkultur: Menschen, die sich über das Brett hinaus als Gemeinschaft offenbaren, in Gesten, in Blicken. Immer in Gedanken an den nächsten Zug. Wie er selbst.
Mit der Leica Q3 bleibt er in seiner Serie besonders nah dran, ohne die Szene zu stören. So wird man als Betrachter selbst zum Teil der lebendigen New Yorker Schachkultur. Zumindest für einige Augenblicke.
Auf der Straße muss man immer drei Züge vorausdenken. Ob am Schachbrett oder hinter der Kamera, es beginnt immer mit Beobachtung.
Billy Dinh
Leben in Schwarz-Weiß: Alan Schaller mit seiner M 11 Monochrom
Der in London lebende Streetfotograf Alan Schaller findet in Schwarz-Weiß ein eigenes Universum. In den U-Bahn-Schächten und Kreuzungen Tokios entdeckt er Kontraste, Geometrie und einen leisen Hauch Surrealismus – immer mit dem Menschen im Zentrum, selbst wenn er nur eine kleine Figur im Bild ist. Manche Szenen verlangen Schnelligkeit, andere schiere Geduld. Alan folgt dabei stets dem Rhythmus der Straße.
Mit der Leica M11 Monochrom bleibt er dabei radikal reduziert – ein Body, wenige Objektive, manueller Fokus. So entsteht selbst im bunten Trubel von Tokio eine bestechend klare, in sich ruhende und dennoch kraftvolle Bildsprache.
Schwarz-Weiß, abstrakt, surrealistisch, humanistisch. So würde ich meine Fotografie beschreiben.
Alan Schaller
Zwischen Menschen - Jason Roman und seine M EV1
Als Street- und Porträtfotograf bewegt sich Jason Roman gekonnt zwischen beiden Welten. Mal beobachtet er aus der Distanz, mal geht er direkt auf Menschen zu. In Tokio wird daraus eine Art stilles Casting: Er sucht Gesichter, Blicke und Gesten, die aus dem Treiben dieser Multi-Millionen-Menschen-Metropole herausstechen. Manchmal macht aber auch der Moment selbst, in dem er bemerkt wird, aus einer distanzierten Beobachtung eine echte Begegnung.
Für diese Arbeit greift er zur Leica M EV1 – kompakt genug, um im Hintergrund zu bleiben, und direkt genug, um im richtigen Augenblick reagieren zu können. So entstehen mitten im Trubel einer fremden Megastadt kleine, sehr persönliche Porträts.
Wenn ich meinen Stil beschreiben müsste, würde ich sagen, es ist ein Stil vieler Stile. Beim Fotografieren bin ich gerne ein wenig wie ein Chamäleon.
Jason Roman
Leica Kameras für Street Photography
Sie sind kompakt, intuitiv und gemacht für Fotografinnen und Fotografen, die diskret beobachten und instinktiv reagieren wollen. Diese Leica Kameras eignen sich besonders gut für The Art of Street Photography:
Leica Q
Für Fotografinnen und Fotografen, die eine kompakte Vollformatkamera mit festverbautem Objektiv und schneller, intuitiver Bedienung suchen.
Kompaktes Vollformat für ebenso spontane wie hochwertige Aufnahmen.
Starke Bildqualität für Foto und Video, auch bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen.
Einfache Bedienungsweise mit nahtloser Konnektivität.
Leica M-System
Für Fotografinnen und Fotografen, die ein diskretes, bewusstes und hochpräzises Messsucher-Erlebnis schätzen.
Manuelle Bedienung für eine bewusstere, fokussierte Arbeitsweise.
Ikonisches Design mit klarer Leica Ästhetik.
Das pure Fotografie-Erlebnis, auf das Wesentliche reduziert und ohne technische Überkomplexität.
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