Die neue Leica SL3-P: Fotografie steht an erster Stelle
Um eine Kamera für Reportagezwecke zu beurteilen, geht nichts über den Praxistest. Gabriel Monnet, der an sich bewegende Motive, sich schnell verändernde Situationen und komplexe Lichtverhältnisse gewöhnt ist, hat die Leica SL3-P sofort als echten Arbeitsbegleiter wahrgenommen: eine Kamera, die mit dem vorgegebenen Tempo mithalten kann, hochwertige Bilddateien liefert und ihm volle Freiheit bei seinen kreativen Entscheidungen lässt.
Der BSI-CMOS-Sensor mit 44 Millionen Pixeln ist eine der Stärken der SL3-P. Er bietet eine komfortable Auflösung und hält gleichzeitig die Dateigröße im Vergleich zu sehr hohen Auflösungen gering. Ein besonders interessantes Gleichgewicht in der Reportage, wo detaillierte Bilder produziert, aber manchmal auch schnell ausgewählt, übertragen und bearbeitet werden müssen.
Genau in diesem Bereich wollte Gabriel Monnet die neue Kamera testen. Auf den Anhöhen von Villars-sur-Ollon und Gryon im Kanton Waadt fotografierte er einen Läufer in voller Aktion. Anschließend setzte er seine Tests in Innenräumen mit zwei Fechterinnen fort, wobei er mit schwierigerem Licht und Bewegungen zurechtkommen musste, die manchmal sehr schnell zu verfolgen waren.
„Ich war vom Autofokus sehr positiv überrascht“
Gabriel Monnet
betont er. Das Hybridsystem der SL3-P, das Phasenerkennung, Kontrasterkennung und Motiverkennung kombiniert, ermöglichte es ihm, das Geschehen effizient zu verfolgen. Mit ihren 819 AF-Messfeldern und einer Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 40 Bildern pro Sekunde mit Autofokus wird die Kamera den Anforderungen der modernen Reportage souverän gerecht.
Diese Reaktionsfähigkeit geht mit einer sofort spürbaren Verarbeitungsqualität einher. Die Handhabung, die Verarbeitung und die Menüführung entsprechen dem Leica-Erlebnis: klar, schlicht, effizient. „Ich war nicht verunsichert. Die Kamera ist gut verarbeitet, angenehm zu bedienen und man findet sich schnell zurecht“, fasst der Fotograf zusammen.
Was die Objektive angeht, schätzte Gabriel Monnet die Komplementarität und die Qualität der drei mitgenommenen Objektive: zwei Festbrennweiten (Apo-Summicron-SL 1:2/28 und 50 mm) sowie ein Zoomobjektiv (Vario-Elmarit-SL 1:2,8/70–200). Bei einigen Aufnahmen hat er sogar kreative Filter von Hand vor das Objektiv gehalten, um bereits bei der Aufnahme Unschärfe-, Bewegungs- oder Beugungseffekte zu erzeugen.
Zwar kann er sich durchaus einige praktische Weiterentwicklungen vorstellen, insbesondere einen optionalen Griff an der Unterseite des Gehäuses, um vertikale Aufnahmen bei langen Porträt- oder Sportsequenzen zu erleichtern, doch lobt Gabriel Monnet vor allem die allgemeine Ausgewogenheit der Kamera. „Was die Bildqualität angeht, hatte ich nicht das geringste Problem. Alles hat sehr gut funktioniert. Es ist eindeutig ein hervorragendes Gehäuse für die Reportage. “
Da er bereits eine Leica Q3 43 nutzt, findet er hier eine vertraute Bildsprache wieder: eine präzise, natürliche Wiedergabe, eine reichhaltige Farbpalette und eine Bildqualität, die es ihm ermöglicht, voller Vertrauen zu arbeiten.
Biografie
Gabriel Monnet, 24 Jahre alt, ist ein freiberuflicher Fotograf mit Sitz in Vevey. Schon als Kind entdeckte er die Fotografie für sich, bevor er sich für die Tierfotografie, insbesondere die Vogelfotografie, begeisterte. Nach einer Ausbildung am Centre d’enseignement professionnel in Vevey und verschiedenen Tätigkeiten bei Zeitungen und Agenturen machte er sich 2022 selbstständig. Seitdem arbeitet er für zahlreiche Unternehmen, und seine Arbeit wurde mit renommierten Preisen ausgezeichnet.
Instagram: @gabriel.monnet
www.gabrielmonnet.ch
Die neue Leica SL3-P wurde speziell für Fotografen entwickelt und soll Schärfe, Geschwindigkeit und Effizienz im Einsatz vereinen. Der junge Profi Gabriel Monnet aus dem Kanton Waadt hat sie gemeinsam mit Spitzensportlern vorab getestet.