Zwischen den Tönen - Simon Spiess
«Das Fotografieren bringt mich zurück in den Moment. Es erdet mich. Ich bin präsenter und nehme meine Umgebung viel bewusster wahr.»
Simon Spiess
Als Musiker, Komponist, Familienvater und künstlerischer Leiter des Bird’s Eye Jazz Clubs in Basel bewegt sich Simon Spiess ständig zwischen Bühnen, Zügen, Studios und Hotelzimmern. Seit einigen Monaten begleitet ihn dabei eine Leica Q3 Monochrom. Nicht als technisches Werkzeug, sondern als täglicher Begleiter. Eine Kamera, die ihm hilft, bewusster wahrzunehmen, Erinnerungen festzuhalten und die kleinen Momente zwischen den grossen Ereignissen sichtbar zu machen.
Eine Leidenschaft, die lange gewartet hat
Eigentlich war die Fotografie schon immer da.
Schon als Jugendlicher spielte Simon mit dem Gedanken, Fotograf zu werden. Doch damals waren die Einstiegshürden hoch. Das Equipment teuer. Die Fotografie befand sich gerade zwischen analoger und digitaler Welt.
Also wurde die Musik sein Weg.
Die Faszination für Bilder blieb trotzdem.
«Ich war immer mit Fotografen befreundet. Ich hatte viele Fotobücher zuhause und habe die Fotografie über Jahre intensiv beobachtet.»
Vor einem Jahr kaufte er sich seine erste Leica. Eine Leica M. Ein Moment, an den er sich noch genau erinnert.
«Als ich die Leica M in den Händen hielt, ging mir das Herz auf.»
Mit jedem Bild wuchs die Begeisterung.
Und mit ihr die Lust, noch tiefer einzutauchen.
Das Leben zwischen den Konzerten
Simon fotografiert nicht, um einem bestimmten Genre zu folgen.
Er fotografiert sein Leben.
Backstage vor einem Konzert. Musikerkollegen im Studio. Die Landschaft Islands während einer Tour. Menschen im Zug. Lichtstimmungen auf einer nächtlichen Strasse. Momente im Auto zwischen zwei Auftritten.
«Ich finde diese Alltagsmomente unglaublich spannend. Die Zeit zwischen den Konzerten. Die Momente, die sonst einfach vorbeiziehen würden.»
Genau daraus entstand auch seine aktuelle Bildserie.
Mehr als fünfzig Bilder lagen am Ende auf dem Tisch.
Fünfzehn schafften es in die finale Auswahl.
«Das war sehr schwierig», sagt er und lacht. «Eigentlich sind diese fünfzehn Bilder einfach eine Dokumentation meines Lebens.»
Die Serie zeigt Tourneen, Studios, Ausflüge und Begegnungen.
Kein Konzept.
Kein Plan.
Sondern ehrliche Beobachtungen.
«Die Q3 Monochrom ist leicht, kompakt und immer dabei. Sie begleitet mich eigentlich jeden Tag.»
Simon Spiess
Mit der Leica M entdeckte Simon seine Liebe zur Fotografie.
Mit der Leica Q3 Monochrom fand er die Kamera, die zu seinem Alltag passt.
«Sie ist immer bereit. Von der Schulter in die Hand und sofort auslösen. Genau das brauche ich unterwegs.»
Er schätzt die Unkompliziertheit. Und dass er sie stets mit sich tragen kann.
«Die Kamera ist leicht, kompakt und immer dabei. Sie begleitet mich jeden Tag.»
Dazu kommt ihre Stärke bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Ein entscheidender Faktor für jemanden, der viele Stunden in Clubs, Backstage-Räumen und auf nächtlichen Reisen verbringt.
«Ich bin oft in Situationen mit wenig Licht unterwegs. Genau dort funktioniert die Q3 Monochrom für mich perfekt.»
Doch was ihn wirklich begeistert, lässt sich nicht in technischen Daten beschreiben.
«Sie unterstützt mich dabei, im Moment zu bleiben. Das ist für mich das Wichtigste.»
Seine Welt in Schwarzweiss
Dass es eine Monochrom wurde, überrascht nicht.
Wer Simon zuhört, merkt schnell, wie sehr ihn die Bildsprache der klassischen Jazzfotografie geprägt hat.
«Als Jazzmusiker bin ich mit all den ikonischen Schwarzweiss-Bildern aufgewachsen.»
Viele der Aufnahmen, die seine Vorstellung von Musik geprägt haben, entstanden in Schwarzweiss. Diese Ästhetik begleitet ihn bis heute. Und genau deshalb passt die Leica Q3 Monochrom so gut zu ihm.
Sie wirkt nie laut.
Nie aufdringlich.
Sie beobachtet.
Genau wie ihr Besitzer.
Musik und Fotografie
Für Simon sind Musik und Fotografie näher miteinander verbunden, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Beides beginnt mit Aufmerksamkeit.
Mit Beobachtung.
Mit Präsenz.
«Ich glaube, dass mir mein Leben als Musiker hilft. Kreatives Arbeiten begleitet mich seit vielen Jahren. Das beeinflusst sicher auch meine Fotografie. Und umgekehrt.»
Beide Welten schenken ihm etwas Ähnliches.
Ruhe.
Konzentration.
Den Blick für Details.
Und Erinnerungen.
«Ich bin seit über fünfzehn Jahren unterwegs. Spiele Konzerte in ganz Europa. Viele dieser Momente gehen vergessen. Nun kann ich Bilder davon machen. Das ist unglaublich wertvoll.»
Noch experimentiert er. Liest Fotobücher. Probiert aus. Druckt seine Bilder.
Eine eigene Bildsprache sucht er noch.
«Ich weiss gar nicht genau, wohin mich die Fotografie führen wird. Im Moment geniesse ich einfach den Prozess.»
Vielleicht wird daraus irgendwann mehr.
Vielleicht entstehen Projekte, die Musik und Fotografie verbinden.
Der Gedanke gefällt ihm.
Immer unterwegs
Die nächsten Bilder warten bereits.
Deutschland. Island. Dänemark. Und im Herbst eine kleine Insel vor Portugal, wo Simon neue Musik komponieren wird.
Natürlich mit der Leica Q3 Monochrom im Gepäck.
«Die Kamera ist immer dabei.»
Er lächelt.
Und genau das scheint der Punkt zu sein.
Nicht die grosse Inszenierung.
Nicht das perfekte Bild.
Sondern die Aufmerksamkeit für das, was dazwischen passiert.
Für die stillen Momente.
Die kleinen Geschichten.
Die Wege zwischen den Bühnen.
Und für das Leben, wie es ist.
Simon Spiess
Simon Spiess ist Saxophonist, Komponist und künstlerischer Leiter des Bird’s Eye Jazz Clubs in Basel. Seit über fünfzehn Jahren ist er als freischaffender Musiker international unterwegs. Seine fotografische Reise begann mit einer Leica M und wird heute von der Leica Q3 Monochrom begleitet. Seine Bilder entstehen zwischen Tourneen, Studios, Reisen und dem Familienalltag – als persönliches Archiv eines Lebens in Bewegung.
Instagram: @simonspiessmusic