Leica SL3-P: Die Kamera des Vertrauens
Warum Street Photographer Jens Krauer auf die neue Leica SL3-P setzt.
Die Strassen von New York, Paris, Wien oder Athen sind voller Geschichten. Die Herausforderung besteht darin, sie zu erkennen, bevor sie wieder verschwinden. Für Street Photographer Jens Krauer braucht es dafür vor allem eines: eine Kamera, die nicht im Weg steht. Seit einigen Wochen begleitet ihn dabei die neue Leica SL3-P – ein Werkzeug, das ihn durch seine Unauffälligkeit, seine Zuverlässigkeit und seine Bildwirkung überzeugt hat.
«Ich bin ab sofort mit der SL3-P unterwegs. Die Kamera tut genau das, was für mich entscheidend ist: Sie ermöglicht mir, mich vollständig auf den Moment zu konzentrieren.»
Jens Krauer
Von der Spraydose zur Kamera
Wenn Jens Krauer über Street Photography spricht, beginnt die Geschichte nicht mit einer Kamera. Sie beginnt auf den Strassen Zürichs.
«Als Jugendlicher war ich ständig draussen unterwegs – damals mit Spraydosen. Dann glaubte ich eine Zeit lang an Anzug, Krawatte und Business. Irgendwann bin ich auf die Strasse zurückgekehrt. Einfach mit einer Kamera statt mit Spraydosen.»
Auch heute arbeitet er ohne festen Plan. Er entscheidet sich für eine Stadt, eine Tageszeit oder ein Quartier. Danach übernimmt die Intuition. «Ich gehe raus und lasse alles auf mich zukommen. Ich nehme wahr, beobachte und lasse mich leiten.»
Seine Fotografien entstehen nicht durch Zufall, sondern durch Geduld.
Manchmal durch sehr viel Geduld.
«Wenn ich drei Wochen in New York bin und jeden Tag zehn Stunden fotografiere, komme ich vielleicht mit vier wirklich guten Bildern nach Hause. Das ist völlig normal.»
Street Photography bedeutet für ihn nicht, Bilder zu sammeln. Sondern Situationen zu entdecken. «Ich arbeite oft lange an einer Szene. Ich versuche Teil davon zu werden, ohne sie zu beeinflussen. Die Menschen wissen meist nicht einmal, dass ich fotografiere.»
Leica – der Wendepunkt
Viele Jahre fotografierte Jens Krauer mit Fujifilm, als Ambassador der Marke. Die Kameras begleiteten ihn auf Reisen rund um die Welt und wurden zu einem wichtigen Werkzeug seiner Arbeit. «Fuji war für mich ein Tool, das seinen Zweck erfüllt hat. Ich bin Fotograf, die Kamera mein Werkzeug.»
Doch da war schon lange diese Faszination für Leica.
Der entscheidende Moment kam in Paris. «Dort hatte ich die Leica SL3 erstmals in der Hand. Sie fühlte sich sofort richtig an. Und danach hat sich alles sehr natürlich entwickelt.»
Nach wenigen Tagen intensiver Nutzung war für ihn klar, dass Leica zu seiner Fotografie passt. «Es stimmt einfach alles. Ich kann meine Bildsprache exakt so umsetzen, wie ich es will.»
SL3-P - Das perfekte Gesamtpaket
Die neue Leica SL3-P ist die konsequente Weiterentwicklung jener Kamera, die Jens Krauer bereits überzeugt hat. Was ihn besonders begeistert, ist nicht eine einzelne Funktion. Es ist das Gesamtpaket. «Die neue SL3-P ist genau die Art Kamera, die ich liebe: komplett schwarz, unauffällig und unglaublich effizient.»
Für einen Street Photographer ist das entscheidend. Je weniger Aufmerksamkeit die Kamera erzeugt, desto natürlicher verhalten sich die Menschen vor ihr. «Ich möchte unterschätzt werden. Die Leute sollen denken, ich hätte die alte Kamera meines Grossvaters dabei.»
Deshalb klebt Krauer oft Logos ab oder schwärzt Teile seiner Ausrüstung. Mit der neuen Leica SL3-P wird genau dieser Gedanke bereits vom Design unterstützt. «Kein auffälliges Logo, komplett schwarz, etwas kompakter und noch effizienter. Genau so mag ich es.»
Vertrauen statt Datenblatt
Wenn Jens Krauer über Leica spricht, spricht er selten über Megapixel oder technische Kennzahlen. Er spricht über Vertrauen. «Ich habe ein unglaubliches Vertrauen in dieses System. Ich kann durch Sturm und Wetter gehen und weiss, dass die Kamera funktioniert.» Dieses Vertrauen ist für ihn wichtiger als jede technische Innovation.
Denn in der Street Photography gibt es keine zweite Chance. Der Moment kommt – oder er verschwindet. «Die beste Qualität einer Kamera ist, dass sie nie Aufmerksamkeit verlangt. Dass sie nie im Weg steht.» Was simpel klingt, ist für Krauer die höchste Form fotografischer Qualität.
Cineastische Bildsprache
Neben der Zuverlässigkeit überzeugt ihn vor allem die Bildwirkung der Leica Objektive.
Besonders häufig nutzt er das 50mm-System. «Mein Dream-Team. Die SL3-P mit 50mm. Damit entsteht eine unglaubliche cineastische Qualität. Dieser Look ist für mich Gold wert.»
Es ist jene Bildsprache, die seinen Fotografien eine zusätzliche Tiefe verleiht.
Nicht spektakulär.
Nicht künstlich.
Sondern natürlich und gleichzeitig aussergewöhnlich.
«Irgendwann geht es nicht mehr um einzelne Features. Entscheidend ist, was hinten herauskommt.»
SL3-P und die Street Photography
Viele Fotografen verbinden Street Photography automatisch mit möglichst kleinen Kameras. Jens Krauer sieht das anders. «Die SL3-P wird ganz sicher mein Hauptgerät. Mit zunehmender Erfahrung spielt die Grösse kaum noch eine Rolle.»
Die Kamera sei deutlich kompakter, als viele vermuten würden. Gleichzeitig biete sie genau jene Robustheit und Flexibilität, die er für seine Arbeit benötigt. Ob auf den Strassen von New York, bei einem Street Photography Festival in Athen oder während seiner Dokumentationsarbeit in der Ukraine – seine Leica liefert. «Ich kann eine Q3, die SL3-P und meine Objektive in eine Tasche packen und bin für alles vorbereitet.»
Wechsel zu Leica
Auf die Frage, was er Fotografen sagen würde, die über einen Wechsel zu Leica nachdenken, antwortet Krauer überraschend direkt. «Leica ist für mich ein Erwachsenwerden in der Fotografie.»
Gemeint ist damit kein Statussymbol.
Gemeint ist eine andere Perspektive auf das Fotografieren.
«Irgendwann hörst du auf, einzelne Funktionen zu vergleichen. Dann geht es um Balance. Um Vertrauen. Um die Qualität des Gesamtsystems.»
Für ihn ist die Kamera dann am besten, wenn sie verschwindet.
Wenn sie keine Aufmerksamkeit fordert.
Und wenn sie ihm erlaubt, sich vollständig auf das Bild zu konzentrieren.
Jens Krauer
Jens Krauer zählt zu den bekanntesten Street Photographers der Schweiz. Seit rund 15 Jahren fotografiert er auf den Strassen von Städten wie New York, Paris, Amsterdam, Wien oder Kiew. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt und veröffentlicht. Neben seiner fotografischen Tätigkeit leitet er Workshops und vermittelt seinen persönlichen Zugang zur Street Photography an Fotografen weltweit. Sein aktuelles Buch vereint Fotografien aus fast zwei Jahrzehnten auf den Strassen dieser Welt.
Instagram: urbanframes
Webseite: jenskrauer.com