Skyline

Blick für das Unscheinbare

Marcel Meier mit der Leica Q3 43

23/04/2026

«Ich will Momente bewusst erleben und fotografiere intuitiv.»

Marcel Meier

house

Die stille Kraft des Unauffälligen

Japan vereint Gegensätze. Tradition und Gegenwart existieren nicht nebeneinander, sondern ineinander. Genau dieses Spannungsfeld prägt Marcel Meiers Foto-Projekt «Japan 43». Er richtet seinen Blick bewusst nicht auf bekannten Motiven. Ihn interessieren unscheinbare Strassenzüge, architektonische Übergänge und zufällige Entdeckungen. 

«Mich fasziniert zum Beispiel, wie traditionelle Elemente in moderne Architektur integriert werden.» Seine Bilder sind ruhig, fast zurückhaltend. Sie drängen sich nicht auf. Stattdessen öffnen sie sich langsam – im zweiten Blick. Linien, Materialien und Strukturen beginnen zu wirken, wenn man ihnen Zeit gibt. Diese Art zu sehen ist kein Zufall. Sie entsteht aus einer klaren Haltung – und unterstützt durch eine Kamera, die genau diese Reduktion fordert.

Leica Q3 43
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Die Ausrüstung von Marcel Meier

Leica Q3 43
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Intuition statt Planung

Leica Q3 43

43 Millimeter als Entscheidung

Die gesamte Serie entstand mit der Leica Q3 43. Eine bewusste Entscheidung für eine feste Perspektive. «Die 43 mm verlangen extrem viel Intuition.» Ohne Zoom oder Weitwinkel muss man sich mehr bewegen, den Raum verstehen, Distanzen fühlen, die Perspektive aktiv suchen. Gerade in der Architekturfotografie ist das anspruchsvoll. Doch genau darin liegt die Stärke dieser Arbeitsweise. «Die Einschränkung macht mich schlussendlich freier und schafft schnellere Entscheidungen.»

Die Kamera wird so nicht zur Erweiterung von Möglichkeiten, sondern zur Fokussierung. Sie schärft den Blick und verändert, wie man sich bewegt und entdeckt. Diese Reduktion ist kein Limit – sie ist Methode.

Zur Leica Q3 43

Marcel Meier

Marcel Meier

Kamera als Begleiter

Für Marcel ist die Leica Q3 43 mehr als nur eine Kamera. «Es ist ein Stück qualitatives Handwerk. Es macht jedes Mal Freude, mit ihr zu arbeiten » Diese physische Qualität beeinflusst den gesamten Prozess. Die Kamera wird nicht zur technischen Hürde, sondern zum natürlichen Bestandteil der Bewegung.

«Ich wollte eine Kamera, die einfach ist und Spass macht.» Was als bewusste Entscheidung für ein persönliches Projekt begann, wird immer mehr Teil seines fotografischen Alltags. Vor allem aber braucht er die Q3 43 für das freie Arbeiten ohne Druck, wie in Japan. «Die Leica begleitet, ohne zu dominieren. Und genau darin liegt ihre Stärke».

Japan als Erfahrung

Japan

Fazit von Marcel Meier mit der Leica Q3 43

„Japan 43“ zeigt keine klassische Architekturfotografie. Es ist eine Arbeit über Wahrnehmung. Über das Vertrauen in Intuition. Über Reduktion als Stärke. Und über die Fähigkeit, im Unscheinbaren das Wesentliche zu erkennen.

Die Leica Q3 43 ist dabei die stille Begleiterin – und genau deshalb ist sie entscheidend. Sie ermöglicht einen Prozess, in dem weniger Technik und mehr Wahrnehmung im Zentrum stehen. Oder, wie Marcel Meier es selbst sagt: «Die Bilder sind nicht gemacht – sie sind gefunden.»