Ein fotografischer Traum wird Wirklichkeit
Das Noctilux-M 1:1,2/35 ASPH. bringt die optische Höchstleistung eines Noctilux in eine neue, dem präzisen Wesen des M-Systems gleichgesinnten, kompakte Form. Es entsteht eine bisher ungesehene Vielseitigkeit, in der selbst das schwächste Licht die Chance erhält, seine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Neben der erneut innovativen, handwerklichen Präzision, der extrem geringen Schärfentiefe und dem in dieser Brennweite besonders ästhetischen Bokeh, sorgt besonders die bedeutend reduzierte Naheinstellgrenze für eine spürbar neue Nähe zum Geschehen, zum Motiv und zur Welt um uns herum. So liefert das Noctilux-M 35 in seiner kompakten Leichtigkeit, jederzeit und an jedem Ort, vollkommen neue Freiheiten zur Verwirklichung des eigenen fotografischen Anspruchs. Inspiriert vom Licht selbst, das nichts wiegt und doch alles bedeutet.
Beispielbilder von Cam Mackey
In einer Welt klinischer Perfektion ist dies das erste moderne Objektiv, das mich wirklich bewegt und zu Arbeiten inspiriert hat, auf die ich stolz bin.
Cam Mackey
Dieses Objektiv folgt dem unaufhörlichen Streben bei Leica, mithilfe modernster Präzisionstechnologie das nächsthöhere Leistungsniveau zu erreichen, ohne dabei Kompromisse bei Kompaktheit oder Abbildungsleistung einzugehen.
Peter Karbe
Wo sich Raum und Motiv neu begegnen
Ein Objektiv, das Nähe nicht erzwingt, sondern aufbaut: Das samtweiche Bokeh dieser 35 mm Festbrennweite zeichnet alle typischen Noctilux-Merkmale – atmosphärisch, plastisch, unverwechselbar – mit seiner ganz eigenen Handschrift. Durch den leichten Weitwinkel entsteht dabei eine bisher ungesehene Balance aus Kontext und Motiv: Genug Umgebung, um Geschichten und Personen einzuordnen – im besonders plastischen Noctilux-Hintergrund bei Offenblende, der Motive selbst aus der Ferne dreidimensional hervortreten lässt. Im Nahbereich zeigt sich dann eine weitere Stärke: Die Kombination aus geringer Naheinstellgrenze und extremer Lichtstärke erzeugt eine Tiefe, die sich anfühlt als würde man mitten in die Seele eines Moments eintauchen, statt nur zu betrachten.
Aus wenig das Allerbeste machen
Das Noctilux-M 35 f/1.2 eröffnet die Freiheit des Maximalen: vollständige Lichtausbeute, selbst dort, wo Umgebungslicht kaum noch wahrgenommen wird. Seine extrem hohe Lichtstärke – bei vollständig geöffneter Blende – macht Available-Light-Fotografie dort möglich, wo so manches Augenlicht nicht mehr mithält. In jeder herausfordernden Umgebung. Bei Feiern, Konzerten oder späten Straßenszenen fängt es Stimmungen authentisch ein, ohne mit Blitz die Szene zu verändern, ohne künstlichen Eingriff. Die Offenblende erzeugt dabei die charakteristische filmische Ästhetik mit natürlicher Farbwiedergabe, außergewöhnlichem Kontrast und einer atmosphärischen Tiefe, die selbst im minimalen Restlicht kreative Kontrolle über Licht, Schatten und Komposition erlaubt.
Beispielbilder von Huw John
Wenn die richtige Geschichte oder Szene es zulässt, offenblendig zu fotografieren, entfaltet das Objektiv eine Schönheit, die einfach einzigartig ist.
Huw John, Mitglied der British Press Photographers Association
Näher am technisch Unmöglichen
Pure Präzision, verdichtet auf 415 Gramm und 5,02 Zentimeter: Das Noctilux-M 35 vereint zehn Linsen in fünf Gruppen, darunter drei im PGM-Verfahren hergestellte asphärische Elemente und eine patentierte Fokussiermechanik, die über den gesamten Fokusweg eine konstant hohe Abbildungsleistung sichert. Der große Fokussierwinkel erlaubt außergewöhnlich feines, manuelles Scharfstellen – bei einer Naheinstellgrenze von nur 0,5 m. Getragen wird all das von einer in Wetzlar handgefertigten Mechanik, deren Sorgfalt man in jedem Millimeter spürt. Ein präzisionsoptisches Statement – und ein zeitloser Ausdruck echten Pioniergeists.
Formvollendung, Made in Germany
PGM (Precision Glass Molding) ermöglicht die Herstellung hochkomplexer asphärischer Linsen mit besonderen Geometrien. Diese waren bislang kaum realisierbar und ermöglichen beim 35 mm Noctilux eine einzigartige Performance bei kompaktesten Abmessungen. Herzstück dieser Technologie sind eigens in Wetzlar hergestellte Formeinsätze aus hochreinem Wolframkarbid. Bei Toleranzen von maximal 3 Nanometer pro Millimeter Durchmesser entstehen diese asphärischen Werkzeuge in weltweit unerreichter Qualität. Erfahrene Fachkräfte aus Werkzeugbau und Feinoptik verleihen jedem dieser Werkzeuge durch sorgfältige Handpolitur seine Vollendung, bevor eine diamantartige Beschichtung diese Perfektion später bei Temperaturen von bis zu 700 °C präzise auf das hochbrechende Glas überträgt. Dabei nutzt Leica seine jahrzehntelange Erfahrung sowie eigene Berechnungsmodelle, die das Formverhalten während der Abkühlphase präzise kalkulieren. Am Ende steht ein europaweit einzigartiger Prozess, der beim Noctilux-M 1:1,2/35 ASPH. Höchstleistung in ihre bisher kompakteste Bauform bringt.
Ein Objektiv wie das Noctilux-M 35 bringt nicht nur allerhöchste optische Exzellenz in die kleinstmögliche Form, es trägt den ganzen Stolz der Leica Mitarbeitenden in sich.
Peter Karbe